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AGW c/o

Kirsten Hopster
Vorsitzende

c/o ARBEITERWOHLFAHRT
Kreisverband Bielefeld e.V.

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33602 Bielefeld

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Presseberichte | Aktuelles

  

Offener Brief zum Thema Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen

Sehr geehrte Ratsmitglieder,

die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände und der Bielefelder Jugendring wenden sich zur Thematikder Leistungs- und Finanzierungsvereinbarungen mit einer gemeinsamen Forderung an Sie. Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass mit der im Ratsbeschluss gedeckelten Steigerung der Personalkostenum bis zu 2 Prozent die Anerkennung von Tarifentwicklungen und realen Sachkostensteigerungen für die Freien Träger nicht berücksichtigt werden. Diese einseitige Festlegung der Rahmenbedingungen können wirnicht akzeptieren. Sie stellt die partnerschaftliche Verantwortung zur Erbringung der sozialen Angebote inder Stadt Bielefeld in Frage. Für Mitarbeitende der Stadt Bielefeld und deren Tochtergesellschaften werden die tariflichen Steigerungenselbstverständlich übernommen - die Freien Träger haben Sie von dieser Selbstverständlichkeit mit IhremRatsbeschluss faktisch ausgenommen. Dies koppelt zukünftig die soziale Arbeit der Freien Träger von Tarifsystemen und gerechter Bezahlung ab und entwertet die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Freier Träger. Dies ist ein sozialpolitischer Skandal. Es ist uns völlig unverständlich, warum Sie einen Ratsbeschluss gefasst haben, der dieser Entwicklung Vorschub leistet. Wir fordern für die Zukunft und beginnend mit der neuen Leistungsvertragsperiode die vollständige Übernahme der tariflichen Personalkostensteigerungen sowie der realen Sachkostensteigerungen.

Mit freundlichen Grüßen

Marc Korbmacher         Ralf Müller

Vorsitzender AGW        Vorsitzender BJR

Den offenen Brief können Sie hier herunterladen.

 

 

 

 

 

Bielefelder Erklärung zur Wohnraumknappheit

 

Wohnraumknappheit für Menschen mit Beeinträchtigungen erschwert eine angemessene Unterstützung

Die in Bielefeld tätigen Anbieter im Bereich der ambulanten Betreuung von Menschen mit Behinderung (seelische Behinderung, geistige Behinderung und Suchterkrankungen) schlagen Alarm. In den letzten Jahren ist es immer schwieriger geworden eine angemessene Wohnung zu finden oder zu behalten. Ein selbständiges Wohnen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ist dadurch eingeschränkt. Sowohl der rechtliche Grundsatz „ambulant vor stationär“ als auch das persönliche Recht der einzelnen Betroffenen auf selbstbestimmte Entscheidung für die Wohnform und den Wohnort ist kaum noch umsetzbar.

Die Bielefelder Erklärung der Leistungsanbieter des betreuten Wohnens zum Wohnungsnotstand finden Sie hier.

 

 

Marc Korbmacher wird neuer Vorsitzender der AGW - Amtsantritt und offizielle Stabübergabe (Kopie 1)

 

Medieninformation

15.1.2015

Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrtsverbände Bielefeld (AGW):

Marc Korbmacher wird neuer Vorsitzender - Amtsantritt und offizielle Stabübergabe

Bielefeld (AGW). Der Geschäftsführer der Diakonie für Bielefeld, Marc Korbmacher, übernimmt  den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrtsverbände Bielefeld. Korbmacher führt und verantwortet in der kommenden zweijährigen  Amtsperiode die Geschäfte der AGW. Er löst Bernd Onckels, Geschäftsführer des DiakonieVerband Brackwede GmbH, ab, der von 2013 bis 2014 den Vorsitz innehatte. 

Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus Bielefelder Mitgliedern der „Freien Wohlfahrtspflege“ zusammen. Das Ziel der zusammengeschlossenen Verbände ist die Sicherung und Weiterentwicklung der sozialen Arbeit durch gemeinsame sozialpolitische Initiativen und Aktivitäten.

Für die laufende Amtszeit liegen die Themenschwerpunkte – neben den in der Kampagne 2014 bereits vorgestellten Themen „Armut im Alter“,  „Kinderarmut“  und der „Lebensrealität von Flüchtlingen“ – auf der „Inklusion“ beziehungsweise „Vielfalt“ der Menschen.    

Der neue Vorsitzende ist vielen Bielefeldern aus seiner hauptamtlichen Tätigkeit als Geschäftsführer der Diakonie für Bielefeld bekannt. Der 40-jährige Korbmacher verantwortet auch dort das breite Spektrum ambulanter diakonischer Arbeit in Bielefeld.

Die Mitgliedsverbände der AGW sind wesentliche Anbieter sozialer Dienstleistungen in der Stadt Bielefeld. Mit mehr als 400 Diensten und Einrichtungen bieten sie rat- und hilfesuchenden Menschen Unterstützung. Über 6.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mehr als 120 Millionen Euro Jahresumsatz, eine Lohnsumme von knapp 95 Millionen Euro und 100.000 Klienten machen die Entwicklung der Wohlfahrtsverbände deutlich. Sie zählen längst zu den maßgeblichen Playern in der Bielefelder Unternehmenslandschaft und sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Ihr gehören an:  

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Bielefeld e.V.,  Caritasverband Bielefeld e.V., Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Bielefeld e.V., Diakonie für Bielefeld gGmbH, DiakonieVerband Brackwede GmbH, Der PARITÄTISCHE Kreisgruppe Bielefeld.

 

Gegen Armut in Bielefeld - Plakataktion der Wohlfahrtsverbände zur Kommunalwahl

Keine Wahl haben in Bielefeld rund 12.000 Kinder, 6.000 ältere Menschen und 2.200 Flüchtlinge die sich hier in schwierigen sozialen und finanziellen Lebenslagen befinden.

Mit einer Plakataktion die zeitgleich zur Kommunalwahl stattfindet, möchten die Mitglieder der AGW das Augenmerk der Bielefelder/innen auf die hier lebenden Menschen richten die eben keine Wahl zu ihren Lebensbedingungen haben.

 

Daher sollten die Aussagen der politischen Parteien auch unter dem Blickpunkt der sozialen Gerechtigkeit geprüft werden. Armut im Alter, bei Kindern und in Familien begegnet den Mitarbeiter/innen der AGW beinahe täglich in Ihrer Arbeit. Die Zeichen hierfür sind vielfältig. So kommt es z.B. immer häufiger vor, dass ältere Menschen beim Besuch eines Begegnungszentrums auf ihren Kaffee verzichten oder den Kostenanteil bei besonderen Aktionen nicht mehr tragen können.

 

 

 

Bei den Ausgabestellen der Schulkramkiste steigt die Nachfrage nach Lern- und Schulmaterialien stetig und auch bei der Arbeit mit Flüchtlingen ist Armut ein großes Problem. Ergebnis von Armut ist auch, dass die Teilhabe am öffentlichen Leben für die Betroffenen eingeschränkt wird oder dass Bildungschancen verhindert werden.

Die AGW appelliert daher an die Bielefelder/innen „Betroffene haben keine Wahl, aber Sie haben die Wahl, sich für diese Menschen einzusetzen“.

 

Hilfe! Mehr Zeit für Pflegel!

Foto: Freie Wohlfahrtspflege NRW

Die Freie Wohlfahrtspflege NRW hat am Montag, 15.4.2013, in Düsseldorf die landesweite Initiative „Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!“ gestartet. Hermann Zaum, Vorsitzender der Freien Wohlfahrtspflege NRW, übergab das Symbol der Initiative, das „Zeitschwein“, an Christine Rosemann, verantwortliche Pflegefachkraft des Pflegedienstes der Diakonie Düsseldorf. Diese nahm es stellvertretend für die rund 930 ambulanten Pflegedienste der Wohlfahrtsverbände in NRW entgegen, die in den kommenden zwei Wochen im Rahmen von mehr als 40 Aktionen vor Ort auf die Situation in der ambulanten Pflege aufmerksam machen werden.

Lesen Sie weiter: www.hilfe-fuer-pflege.de

 

Bielefeld bleib(t) sozial

 

Fotos der Protestaktion "5 vor 12" am Bielefelder Rathaus am 13.02.13

Wir fordern einen Rettungsschirm = kostendeckende Finanzierung aller sozialen Leistungen in Bielefeld!

Wohlfahrtsverbände legen Forderungskatalog zur Landtagswahl vor

 

Lesen Sie hier

Schulkramkiste

Foto: DRK v.l. nach rechts Hannelore Irrgang (Evangelischer Gemeindedienst), Elisabeth Mösenmeier (Caritas), Rolf Potschies (AWO), Ralf Großegödinghaus (DRK), Andrea Vahrenhorst (Freiwilligenagentur)

 

AGW Presseinfo zur Schulkramkiste - lesen Sie hier

 

 

Schulkramkiste sucht Spender - lesen Sie den Spendenbrief der Freiwilligenagentur Bielefeld hier